Noch schläft die Natur, aber bald geht es wieder los und sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen durch die Nebel- und Wolkendecke blinzeln und die Vöglein zwitschern, kribbelt es wieder in den Fingern von uns Naturgärtnern.
Die gute Nachricht: Die Aussaat von Wildblumen kann bereits im Februar starten. Wichtig ist dabei, die Samen richtig einzuordnen und ihnen genau das zu geben, was sie brauchen.
Kühl- und Kältekeimer – jetzt nach draußen
Kühl- und Kältekeimer sind Samen, die niedrige Temperaturen brauchen, um keimen zu können. Für sie ist der Februar ideal.
So gehen Sie vor:
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Aussaat in Töpfen oder Schalen
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anschließend ins Freie stellen (Balkon, Terrasse oder Garten)
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Kälte und auch Frost sind hier ausdrücklich erwünscht
Falls kein Platz im Freien vorhanden ist, können diese Samen alternativ für etwa 14 Tage eingefroren werden. Danach werden sie ausgesät.
👉 Ein kurzer Blick auf das Etikett hilft Ihnen bei der Entscheidung.
Wärmekeimer – ab auf die Fensterbank
Wärmekeimer keimen erst bei höheren Temperaturen und sind im Februar noch ein Fall für den Innenraum.
Darauf sollten Sie achten:
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Aussaat auf der Fensterbank
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Keimung ab etwa 10 Grad
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heller Standort
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nicht direkt über einer Heizung
👉 Steht die Aussaat zu dunkel, werden die jungen Pflänzchen lang und instabil.
Aussaatzeiten richtig lesen
Die genauen Aussaatzeiten finden Sie bei unseren Einzelsaatgütern immer auf der Rückseite des Etiketts.
Zur Erklärung der Buchstaben und Zahlen legen wir ein kleines Kärtchen bei, damit alles gut verständlich bleibt.
Die richtige Erde für die Aussaat
Für die Aussaat eignet sich am besten:
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torffreie Bioerde
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gemischt mit etwas Quarzsand
Das Gemisch locker in Töpfe oder Schalen füllen und leicht andrücken.
Samen richtig aussäen
Die Samen werden gleichmäßig auf der Erde verteilt. Wichtig ist, nicht zu dicht zu säen, damit sich die Pflänzchen später nicht gegenseitig behindern.
Anschließend wird unterschieden:
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Lichtkeimer: Samen bleiben oben und werden nur leicht mit Sand bestäubt
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Dunkelkeimer: Samen werden mit einer dünnen Erdschicht bedeckt
Faustregel: Die Erdschicht sollte höchstens dreimal so hoch sein wie der Samen dick ist.