Skip to main content
Wissenswertes

„Im Herbst pflanzen? Aber ja! Warum Stauden jetzt die besten Chancen haben“

Bitte ja! Stauden im heurigen Herbst zu setzen ist viel, viel sinnvoller, als auf den nächsten Frühling zu warten.

Es ist im Herbst generell feuchter, allein der Morgentau hilft den Pflanzen schon bei der Wasserversorgung, wogegen im Frühling, nach einigen heißen, trockenen Tagen die frisch gesetzten Blümchen schon die Köpfe hängen lassen.

Immerhin haben sie ja zuerst mal nur den Wurzelballen, der im kleinen Topf gewachsen ist, um Wasser aus dem Boden aufzunehmen.
Im Herbst gepflanzt geht aber das Wurzelwachstum unter der Erde noch weiter, selbst wenn oberirdisch schon Ruhe angesagt ist. Die Pflanze kann also im Herbst ihre Wurzeln ausbreiten, und im Frühling schneller losstarten.

Dazu kommt, dass jetzt kein Druck von Unerwünschten, sprich Unkräutern droht.

Wer diese Blümchen setzt, hat heuer sogar noch ein paar Blüten:

Achillea millefolium / Echte Schafgarbe

Sedum telephium / Purpur-Waldfetthenne

Knautia arvensis / Wiesen-Witwenblume

Linaria vulgaris / Echtes Leinkraut

Origanum vulgare / Echter Dost

Und wenn nichts mehr blüht, so punkten viele wilde Blumen mit interessanten Formen der Blätter, wie hier vom Raureif gezeichnete Hauswurzen mit Zimbelkraut in einem Trog auf einer Torsäule. 

Hauswurzen (Sempervivum tectorum) – erhältlich in unserer Gärtnerei

Cymbalaria muralis / Zimbelkraut

Alchemilla vulgaris / Spitzlappen-Frauenmantel

Cookie-Einwilligung mit Real Cookie Banner